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Auf nach Kolberg!

eine kleine Vorhut war schon vorausgereist und somit war das Küchenzelt und das Mannschaftszelt bereits liebvoll aufgebaut und eingerichtet.

Am Samstag den, 25. August 2009 stürmten dann die Kanuten von Rotation Dresden den kompletten Zeltplatz von Kolberg. Alle kamen mit riesigem Gepäck angereist und in aller Eile waren die Zelt aufgestellt.
Damit das Chaos gut organisiert ist, gab es viele Pläne, die für jeden sichtbar am Küchenzelt befestigt waren.  Einer für die Trainingseinheiten, einer für den Tagesablauf sowie einen super durchorganisierten Abwaschdienst. Was für eine Glück, denn die Küchenfeen waren davon befreit und durften so viele Töpfe einschmutzen wie sie wollten.
Der aller wichtigste Plan, ist aber der Essenplan! Den wie oft hörten wir die Frage  „ ich habe da mal eine Frage? ! oder „ was gibt es denn heute zum Mittagessen?“
Wenn Engel reisen ist das Wetter schön und so waren die 10 Tage für uns perfekt.
Groß und klein konnten auch mal zwischen den Trainingseinheiten baden gehen. Nur das Sicherheitstraining viel buchstäblich ins Wasser, aber eine Abkühlung tat allen gut.
Ein absolutes Highlight  war auch das von Thomas super organisierte Sportfest. Vom Sackhüpfen bis hin zum Hindernislauf war alles geplant. Unsere Kinder waren mit voller Begeisterung dabei und es gaben für alle leckere Preise.
Wir alle stellten uns die Frage, wie kann man das noch übertrumpfen?
 Und da war doch noch das Neptunfest!
Alle waren so was von schick bemalt, da wäre Hollywood ganz neidische geworden.
In nächtlicher Schweißarbeit worden von den Trainern und Eltern für jeden Täufling ein schöner Name gesucht.
Frank half persönlich beim Erstellen des Trunkes von Neptun.
Die Zutaten waren beachtlich, vom Knoblauch über allerlei Gewürze und rote, grüne Grütze sowie Vanillesoße. Das ergab ein ganz schönes ekliges Gesöff.
Mit viel Schwung ging es dann auch noch in das Nass von Neptun.  
Neptun und sein Gefolge waren in ihrem Element und freuten sich über die Gegenwehr ihrer Schützlinge.
Nach diesen vielen Erlebnissen und sportlichen Anstrengungen fielen alle am Abend müde ins Bett, nur der eine oder der andere konnte keinen Schlaf finden. Auch die Frage „wer denn den Mittagsschlaf erfunden hat“ wurde gestellt. Na wer schon, die müden Erwachsenen.
Jeden Abend wurden dann die geleisteten km in den Booten akribisch notiert. Dabei ist zu bemerken, dass es keinen Bonus für die km zum Bäcker oder die gelaufenen Küchenmeter gab- schade- aber wir Küchenfeen werden uns das merken!!!
Aber alle sind glücklich, zufrieden, gut trainiert und vermutlich mit einem oder zwei Kilo mehr aus Kolberg zurück gegehrt.

Liebe Grüße Obelixfrau